Food Recipes

Weekend Brunch: Breakfast Egg Cups

Das klassische Ei zum Frühstück kommt in den verschiedensten Varianten: gekocht, pochiert oder gebraten als Rührei, Omelette oder Spiegelei. Wer Lust hat, das Ei mal anders zuzubereiten, ist beim heutigen Weekend Cooking genau richtig. 

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Zuerst die kurze Vorgeschichte: Seit meiner Kindheit verfolge ich begeistert Kochsendungen im Fernsehen. Manch einer ging in den Sportverein, spielte ein Musikinstrument oder Supernintendo. Meiner Leidenschaft galt schon immer dem Essen und Kochen. In den 90er Jahren war es Alfons Biolek, Johann Lafer oder Kochduell. Letzteres war eine Sendung, in der sich zwei Teams, je ein Profi-Koch und ein Laie, mit einem festgelegten Einkaufsbudget gegeneinander antraten. Vielleicht erinnert sich der Eine Andere andere noch dran. Alles nicht wirklich cool oder auch nur ansatzweise hip. Die Sendungen waren auf eine andere Zielgruppe ausgerichtet, wie Hausfrauen oder Großmütter – und solche, die man vielleicht am ehesten als Koch-Nerds bezeichnen kann, die Unterhaltung suchten.
Erst später kam dann Jamie Oliver. Mit einem Wow-Gefühl verfolgte ich seine Sendung “The Naked Chef” wöchentlich. Für mich war er der Koch, der alles Dagewesene auf dem Kopf stellte. Seine Rezepte waren unkompliziert, einfach, beschwingt und mit einer Leichtigkeit zubereitet, die in der Welt der Köche ihres Gleichen suchte. Diese Art und Weise Essen zuzubereiten, empfand ich als sehr inspirierend. Plötzlich hatte Kochen nicht mehr das Image des altbackenen Heimchens am Herd – im Gegenteil!

Es hat sich in den vergangenen Jahren viel getan beim Thema Food und Ernährung. Köche und Hobbyköche aus aller Welt haben es in Zeiten des Internets viel einfacher, Zugang zu ihren Lesern zu finden und Rezepte in Blogs mit Interessierten zu teilen. Bis heute suche ich immer noch nach neuen Eindrücken und Ideen. In meinem Instagram-Feed reihen sich die Food Blogs aneinander. Ich könnte mich stundenlang von Feed zu Feed durchscrollen. Eine Inspiration findet sich im heutigen Rezept wider. Sie kommt von Donal Skehan. Vor dieser Version des Frühstücks-Eis ziehe ich gerne meinen Hut. Ich habe sie leicht abgewandelt, da ich persönlich Ziegenkäse nicht so gerne mag und statt frischen Blattspinat funktioniert hier auch die gefrorene Version. Hier gehts zum Rezept der Breakfast Egg Cups.

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Für die Egg Cups braucht Ihr

6 Frische Eier
100 g Speck
2 EL Bergkäse (würzig)
3 EL TK Spinat
2 Scheiben Graubrot
Salz, Pfeffer

 

Backzeit: Etwa 10-15 Minuten mit auf 190°C vorgeheizten Ofen

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Das Graubrot mit einem Förmchen oder einem Glas in kleine Kreise ausstechen.

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Für den Speck eine Pfanne erhitzen und beidseitig anbraten, bis er etwas Farbe angenommen hat.

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Für die Cups benötigt man ein Muffin-Blech. Das Brot legt ihr als Boden in die Form. Den Speck als Mantel auslegen, hinzu kommen etwas (auftauerter) Spinat und geriebener Bergkäse.

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In jedes Förmchen kommt ein Ei; Mit Salz und Pfeffer würzen und in den vorgeheizten Ofen schieben.

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Das Ei-Dotter ist nach dem Backen noch flüssig, daher am besten noch warm genießen! Nach Belieben kann man auch gegrillte Cherrytomaten dazu servieren. Diese werden mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit etwas Olivenöl beträufelt. Sie kommen ebenfalls direkt in den Ofen und brauchen ein paar Minuten länger.

Weitere Frühstücks- und Brunch-Ideen findet Ihr hier.

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Ly Dieu Dao is communication designer, co-founder of Acanthus and responsible for the Acanthus art direction. She presents her favorites in design & style and contributes her most delicious recipes.

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