Travel Veneto

Travel Diary: Veneto Roadtrip

Verona und das sich östlich davon erstreckende Veneto war seit dem 15. Jahrhundert Einflussgebiet der großartigen Republik Venedig. Zugleich hat auch einer der außergewöhnlichsten Architekten der Moderne hier alle seiner wichtigsten Bauten errichtet: Carlo Scarpa. Acanthus begibt sich auf Spurensuche und stellt eine Auswahl seiner poetischen Architekturen vor.


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Die Kirche San Zeno Maggiore in Verona (1118-35) ist mit ihrer lisenengeschmückten und zart gegliederten Westfassade mit mächtiger Fensterrose, der reichen Innenraumausstattung und den berühmten Brozetüren einer der bedeutendsten romanischen Kirchenbauten Norditaliens. Das angeschlossene Kloster besitzt einen idyllischen Kreuzgang. Zu dieser Zeit beherrschte noch die für ihre Grausamkeiten bekannten Scaliger die Region. Dieses Geschlecht wurde Ende des 14. Jahrhunderts von ihren großen Rivalen im Westen und im Osten – Mailand und Venedig – aufgerieben und vernichtet.


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In der Stadt steht auch die enigmatische Banca Popolare di Verona (1974-78), das letzte Werk des venezianischen Architekten Carlo Scarpa. Zuvor hatte er schon das über mehrere Jahrhunderte errichtete Castelvecchio – seit Anfang des 20. Jahrhunderts als Museum genutzt – mit radikalen Betoneinbauten grundlegend neu konzipiert. Im wenig besuchten nördlichen Teil des Veneto hat er zudem die Gipsoteca Canova in Possagno mit einem Erweiterungsbau grandios umgestaltet. Unweit davon liegt sein Meisterwerk: die Grabanlage Brion.


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